Eine linguistische Untersuchung zu den Formen von Stereotypen und ihren Funktionen Sprache – Literatur und Geschichte. Studien zu Linguistik Germanistik
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Pümpel-Mader, Maria: Personenstereotype kaufen bei Libri.de – Bücher
Wer Schwierigkeiten hat, Weisheiten von jüngeren Menschen anzunehmen, wird in Zukunft eine schwere Zeit haben. Das Schiff, das die ältere Generation gesteuert hat, ist am Kentern. Die Regel, dass die Alten die Jungen lehren, ändert sich. In diese Welt inkarnieren jetzt Kinder, die die Alten lehren werden, was diese bisher nicht lernen wollten. Wir sind alte Seelen, die lange zugeschaut haben was hier verbockt wurde. Wir haben unsere Aufgabe, unser Erbe angetreten und lassen uns nicht mehr davon abhalten. Wir sind die Kinder, die anders sind; wir sind die Unbestechlichen. Kein Geld, keine Macht der Welt kann uns daran hindern, zu tun, was zu tun ist. Wir sind keine Helden und tragen keine Waffen, wir töten keine Menschen und keine Tiere – wir werden der Welt zeigen, wie man liebt. Wir sind friedvolle Krieger, die niemanden verletzen, sondern Heil bringen. Unsere Aufgabe ist es, das Leben auf dem Planeten durch unsere Anwesenheit und unser Tun zu bereichern. Wir verbünden und vereinen, wir schlichten und bringen Frieden und auch Wahrheit. Die Wahrheit aber trennt die Spreu vom Weizen. Eine neue Menschheit entsteht, die die Vielfalt des Lebens respektiert, schätzt und jedes Wesen als Ausdrucksform der Schöpfung sieht. Uns interessiert nicht Hautfarbe, Sprache oder Besitz. Wir sehen Dinge die anderen Augen verschlossen bleiben und erkennen die Vollkommenheit und Liebe in jedem Menschen. Wir leben in Harmonie und mit Spaß. Wir passen nicht in die alten Systeme, wir sind die … Video Bewertung: 4 / 5
Bauchgefühle fragt nach der Bedeutung des Dickseins. Dicksein wird hier nicht als Problem betrachtet, sondern als Phänomen – und nicht zuletzt als individuelle Ausdrucksform. Die Autorin findet Antworten auf Fragen, die bislang in der Öffentlichkeit nicht gestellt werden – allen voran: Was drückt ein dicker Körper eigentlich aus? Ein Mensch hat heute in jedem Fall schlank zu sein. Dicksein ist unerwünscht. Der schlanke Körper ist gesundheitspolitisches Ziel und kulturelle Norm zugleich. Doch trotz aller Aufklärung und zunehmender sozialer Ächtung werden immer mehr Menschen immer dicker. Steckt hinter dem Dicksein noch etwas anderes als nur falsche Ernährung und mangelnde Bewegung? Wie und warum wird jemand dick, obwohl er es eigentlich nicht will?
Susann Sitzlers Buch bringt einen neuen Ton in die bisherige Diskussion, indem es vom individuellen Nutzen des Dickseins spricht. Es geht darin am Rande auch um extrem übergewichtige Menschen. Im Zentrum stehen jedoch die Molligen, die Kräftigen und die Rundlichen. Die Menschen, die in jüngerer Zeit in den Fokus der Dickendebatte geraten sind. Das Buch baut auf dem aktuellen Forschungsstand auf und zieht medizinische, soziologische und psychologische Erkenntnisse heran. Nicht deren populärwissenschaftliche Darstellung steht im Vordergrund, sondern die essayistische Reflexion und das persönliche Erleben.
„Julia Bornefeld — Vanity and High Fidelity” Malerei, Skulptur, Zeichnung, Col…lage, Fotografie, Musik, Videofilm und Installation — die in Bruneck lebende Künstlerin Julia Bornefeld kennt in ihrer Arbeit viele Ausdrucksformen. Für die Sonderausstellung „Vanity and High Fidelity”, die vom 15. April bis zum 29. Mai im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum gezeigt wird, hat die Künstlerin sich auch mit den Räumlichkeiten und den Schauobjekten des Hauses auseinander gesetzt. Im Mittelpunkt steht das für die Ausstellung namensgebende Objekt „Vanitas and High Fidelity”, ein überdimensioniertes Grammophon, aus dessen Schalltrichtern eine von zeitgenössischen Musikern bearbeitete Komposition von Julia Bornefelds Großvaters Rudolf Graf ertönt. Vanitas — die Erinnerung und High Fidelity — ein Begriff der aus der Musik stammt und so viel wie „Top-Qualität” meint, sind die Motive Borneflds für die Ausstellung im Ferdinandeum. In Zusammenhang mit diesen beiden Aspekten hat sie sich auch mit dem Museum selbst beschäftigt. Die Schauobjekte der Sammlungen, die top konserviert bewahrt werden, hat die Künstlerin aus dem Gedächtnis heraus gemalt und verarbeitet. Ihr Skulpturen und Installationen beziehen sich auf die Räumlichkeiten des Museums. Aber auch ihre eigene Vergangenheit, die sich zum Beispiel in einem „dekonstruiertem Klavier” wieder findet, spielt eine Rolle in der Ausstellung. Die Sonderausstellung „Julia Bornefeld — Vanity and High Fidelity” ist vom 15. April bis zum 29 … Video Bewertung: 5 / 5
THEATER CLUBBING „ich bin der stoff der eure sinne sprengt & süchtig macht in einer nacht von überall wo ihr auch seid in dieser endlosen stadt an welchen stricken in welchen seilen ihr auch hängt ruft mich an” Eine von der Welt verlassene Frau & ihr Mikrofon ergeben in der Addition eine gefährliche Mischung. Parthenope, ihrerseits Nighttalkerin, tyrannisiert mit ihrer Stimme die ganze Stadt. Nicht umsonst ist die Radiomoderatorin die Namensgenossin einer der homerischen Sirenen. Abgeschottet in ihrem Aufnahmestudio zerschlägt sie die Träume eines Alltags voll Liebe, Harmonie & Geborgenheit. Wonach ihr der Sinn steht, ist ein totales Kunstwerk: tote ineinander geschlungene Körper, die mit ihrem letzten Atemzug Poesie in die Straßen & den Himmel malen. Ihre dunkel lockende Stimme will gehört & erhört werden, wer ihr folgt, stürzt jedoch Hals über Kopf ins Verderben. Mit einem Augenzwinkern begibt sich der interdisziplinäre Theaterverein tON/NOt anhand der Ausdrucksformen Schauspiel, Musik/Beatboxing und Visuals auf die Spur stimmlicher Macht & Ohnmacht & einer Frau, deren Fassade nach und nach zu bröckeln beginnt. Mitwirkende Regie Thomas Gassner Schauspielerin Michaela Senn Musiker Michele Sterchele, Marco Opoku Beatboxing Matthias Teißl, Immanuel Cadet (Expectorate) Visuals Robert Gander, Tobias Pichler Projektleitung & Regieassistenz Katrin Jud Video Bewertung: 5 / 5
Was in den USA vor über 30 Jahren als kreative Ausdrucksform in der gesellschaftlichen Peripherie entstand, hat mittlerweile als kulturindustrielles Produkt weltweite Verbreitung gefunden. Ästhetik und Symbolik des HipHop sind als inhalts- und kontextlose Waren global verfügbar geworden. Ausgehend von aktuellen Diskussionen zu Kultur, Identität, Geschlecht und Differenz wird die scheinbar kontinuierliche Entwicklung des HipHop von einer inklusiven kulturellen Ausdrucksform Marginalisierter zum massenkompatiblen Differenzprodukt diskutiert. Im Mittelpunkt steht insbesondere die Frage, inwiefern es sich bei HipHop um eine oppositionelle Gegenkultur handelt, deren kulturellen Zeichen und Identitätskonstruktionen politisches Potenzial zuzuschreiben ist, und wie dieses durch zunehmende Kommerzialisierung und globalen Erfolg beeinflusst worden ist. Anknüpfend an postkoloniale Theorieansätze werden neben der Entstehungsgeschichte in den USA insbesondere die Entwicklungen in Deutschland nachgezeichnet, wobei mit der HipHop-Historie in der DDR sowie der Rolle weiblicher Akteure bisher kaum beachtete Aspekte näher beleuchtet werden.
In seinem neuen Buch erforscht der berühmte Entwicklungspsychologe und Psychoanalytiker Daniel N. Stern die ´´Vitalität´´ – die Kraft oder Stärke, die alles, was lebt, ausdrückt.Dieses Meisterwerk des brillanten Klinikers und Wissenschaftlers ist ein gelehrtes und fesselndes Buch und vertieft unser Verständnis der psychischen Entwicklung. ´´Daniel Stern bringt uns mit seiner Betrachtung des Vitalitätserlebens die Ursprünge einer durch Bewegung, Kraft, Zeit, Raum und Intention konstituierten Erfahrung näher. Sein Werk ist eine bedeutsame Auseinandersetzung mit einem zentralen Aspekt des Menschseins.´´Antonio Damasio, Direktor des Brain and Creativity Institute, University of Southern California ´´Dieses faszinierende Buch widmet sich den winzigen Details, aus denen jeder einzelne Moment unseres Wachlebens besteht. Es macht uns zunächst mit der Vitalität an sich bekannt, die in der unablässigen körperlichen, geistigen und emotionalen Bewegtheit des menschlichen Körpers zum Ausdruck kommt. Sterns verständliche, luzide Prosa macht dieses Buch zu einer wunderbaren Lektüre.´´Robert Wilson, Theaterkünstler, New York Der Autor:M. D., Psychoanalytiker, international renommierter Säuglingsforscher und Entwicklungspsychologe, Honorarprofessor für Psychologie an der Universität von Genf und Lehrbeauftragter für Psychiatrie an der Cornell Medical School. Autor zahlreiche Bücher, zuletzt bei Brandes & Apsel: Der Gegenwartsmoment, 3. Aufl. 2010 Die Übersetzerin:Elisabeth Vorspohl, Übersetzerin der Werke Sterns sowie anderer Werke im Brandes & Apsel Verlag, renommierte Übersetzerin psychoanalytischer Fachliteratur. Lebt und arbeitet in Frankfurt a. M.
Der Autor Finn-Ole Heinrich und der Musiker Spaceman Spiff sind zwei ganz besondere Geschichtenerzähler : Zwei Wortkünstler, jeder für seine Ausdrucksform gefeiert, die seit einiger Zeit gemeinsame Sache machen. Bei ihren ersten Live-Auftritten schufen sie eine fast schon magische Atmosphäre, mit einfachen Songs und Texten, die ungewöhnlich nahe gehen und im richtigen Moment laut knallen.Im Winter 2010/2011 gehen sie zusammen auf Tour parallel dazu erscheint die CD ´´Du drehst den Kopf, ich dreh den Kopf´´ mit unveröffentlichten Texten von Finn-Ole Heinrich und neuen Songs von Spaceman Spiff.